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Inneres Wachstum

Der Weg zurück nach Hause

der wen­depunkt

Wenn uns der Selbstverrat bewusst wird

Es kommt der Moment in unserem Leben, da unser Selbstverrat deut­lich sicht­bare und fühlbare Wunden hin­ter­lassen hat. Dann kön­nen wir nicht mehr so tun, als sei alles in Ordnung. Üblicherweise sind es „Krisen“, die uns mit Gewalt die Krücken unter den Armen wegschleud­ern. Die Krücken, an denen sich unser Ego verzweifelt festkrallt. 

Image, Besitz und Status. Unsere einge­bildete Wichtigkeit oder Unwichtigkeit, die jedem Vergleich nur mit igno­ran­ter Rechthaberei, Arroganz oder zwang­haft aufer­legter Unsichtbarkeit stand­hält. Oder wir wer­den schw­er krank, sodass wir uns plöt­zlich mit dem Schmerz in uns befassen müssen.

Das Alte funktioniert nicht mehr

Weil wir uns nicht mehr hin­ter unser­er „per­fek­ten“ Maske ver­steck­en kön­nen. Unser hart erkämpftes Image bekommt für alle sicht­bare Risse. Funktionieren funk­tion­iert nicht mehr. Sucht und Ablenkung haben aus­ge­di­ent. Jetzt merken wir, wie leer und ein­sam wir wirk­lich sind. Und wir wis­sen intu­itiv was uns fehlt. Tiefgang, Verbundenheit, Sinn, Erfüllung, Liebe, Frieden und Freiheit.

Und wir erken­nen. Egal, was wir da draußen aus­pro­bieren. Jedes Rezept, jede Strategie ver­sagt dauer­haft. Kein Glück ist von Bestand. Etwas entschei­den­des fehlt. Der Sog in Richtung des Beständigen in uns wird stärk­er. Und wir suchen weit­er. Nach der Wahrheit. Nach uns selb­st. Aus der Tiefe steigen die großen, die zen­tralen Fragen des Menschseins empor.

Wer bin ich wirk­lich? Warum bin ich hier? Was soll das hier alles? Mit dem Verstand find­en wir nicht die passenden Antworten. Wir wer­den sen­si­bler für diese leise, liebevolle Stimme in uns. Wir ler­nen ihr zu ver­trauen und kom­men mit „Spiritualität“ in Berührung.

Unsere Aufmerksamkeit wird förm­lich nach innen gezwun­gen. Jetzt müssen wir ler­nen mit dem schmerzhaften Chaos in uns zurechtzukom­men. Wir kön­nen nicht mehr weglaufen und müssen uns unseren Dämonen stellen.

Wir brauchen Hilfe, denn das haben wir nicht gel­ernt. Den Umgang mit unseren Gefühlen, dieser Verwirrung zwis­chen „Ego“ und „Selbst“. Vielleicht haben wir sog­ar schon ein­mal die wohltuende Erfahrung gemacht, dass plöt­zlich alles still, leicht, klar und friedlich war.

Da ist dann reines Sein, und ein unbeschreib­lich­es Glück, für das wir nichts tun müssen. Wir fühlen uns ver­bun­den und erken­nen das Trennung eine Illusion ist. Für einen Augenblick ist alles per­fekt. Doch die Wahrheit ist, dass unsere Reise dann erst richtig losgeht.

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Copyright © 2021 Kai Schliebusch

Es fol­gten Jahre geprägt von Schock, Verwirrung und Schmerz, im Wechsel mit zunehmender Klarheit, Verstehen, Integrieren, Loslassen und freud­voller Leichtigkeit. 

Die Identifikation mit seinem Ego trieb ihn schließlich in die absolute Ohnmacht. “Das Kartenhaus mein­er Scheinidentität brach kom­plett zusam­men. Monatelang war alles schwarz. Eine innere Zerreissprobe. Es hat nicht viel gefehlt. Das sichere Wissen, das der Leidende in mir die Illusion ist hat mich gerettet.” 

Wie in ein­er Schneekugel lichtete sich nach und nach das Chaos. “Meine Wahrnehmung verän­derte sich völ­lig. Vergebung passierte. Ich wusste, es gibt keine Schuld. Da war nur noch Liebe und Lust am Leben. Es war wie ein schrit­tweis­es Ankommen. Dort, wo ich die ganze Zeit schon stand. Das ist das Paradoxon. Wir sind das Gesuchte. Der Suchende in uns ist das Problem.”

Kai sagt, es sei in der Tat wie ein Aufwachen aus ein­er Illusion. Das Herauslösen unser­er Aufmerksamkeit aus unseren kon­di­tion­ierten Gedanken. Das zweifels­freie Erkennen der Wahrheit. Das wir sowohl Bewusstsein sind, als auch das Leben selb­st. Es ist das Überwinden der ver­meintlichen Trennung von Person und Leben. Ein Wiederverbinden mit dem zeit­losen, uni­versellen, absoluten Wissen das wir alle sind.

Selbsterkenntnis ist keine Technik. Aufwachen passiert, wenn es soweit ist. In der Stille, jen­seits unser­er Gedanken und Gefühle. Ein kurz­er Augenblick reicht. Dann gibt es kein Zurück mehr. Der eigentliche Prozess ist das Wachbleiben. Das immer selb­stver­ständlichere Verharren unser­er Aufmerksamkeit in unser­er wahren Natur. Das Heilen alter Wunden. Das braucht Zeit, viel Zeit! Bis das Hin und Her ein Ende hat.” 

Im Alter von 11 Jahren hat­te Kai die Vision, dass es seine Bestimmung sei einen Beitrag zur Bewusstwerdung der Menschheit zu leis­ten. “Das war ein Moment größter Klarheit. Was danach kam hätte ich nie frei­willig gebucht. Es hat ver­dammt weh getan. Einmal Hölle und zurück! Mit meinem heuti­gen Wissen hätte ich mir sehr viel Leid ers­paren können. 

Aber heute weiß ich warum ich den Weg gehen musste. Ich möchte so vie­len Menschen wie nur eben möglich helfen. Aufwachen ist kein Hobby. Aufwachen ist die Voraussetzung all das zu bekom­men, wonach wir uns tief in uns wirk­lich sehnen. Und davon abge­se­hen ist Aufwachen mit­tler­weile die bedin­gungslose Voraussetzung für unser aller Überleben. ”

 

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